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stop the bomb

Einmal mehr sei auf die STOP THE BOMB Petition verwiesen. Unterschreiben und weiterleiten!

"Wo sind die Antifaschisten?"

Wo sind die Antifaschisten?

Nach Hitler, aber auch nach Pol Pot und dem Völkermord in Ruanda wissen wir, dass jene, die mit Völkermord drohen, nicht immer leere Worte machen. Warum glaubt man in einem Land, das durch die Taten eines Fanatikers an der Macht zerstört wurde, dass die deutsche Erfahrung einmalig war? Dass Ahmadinedschad nicht meint, was er sagt?

Die Erinnerung an die Verbrechen der Naziepoche einschließlich des Holocaust und die Entschlossenheit, den Antisemitismus in all seinen Erscheinungsformen zu bekämpfen, sind seit 1949 konstitutive Merkmale der deutschen Demokratie. Den Mahnmalen, Gedenktagen, Büchern und Filmen über den Nationalsozialismus und den Holocaust nach zu urteilen, ist diese Tradition noch immer fest in der politischen Kultur verankert. Als Historiker dieser Erinnerungskultur weiß ich aber auch, dass von Anfang an die Aufarbeitung des Nationalsozialismus von jenen angegriffen wurde, die „endlich“ einen Schlussstrich unter die Vergangenheit ziehen wollten. Jetzt zeigt sich, dass angesichts des Krieges im Irak, des Terrors radikaler Islamisten und der Gefahr einer iranischen Atombombe in Teilen der deutschen Öffentlichkeit die Gegnerschaft zu den USA und Israel ein beunruhigendes Übergewicht erlangt hat gegenüber der Fähigkeit, neue Formen des Antisemitismus, ja sogar die mögliche Bedrohung Israels durch Massenvernichtungswaffen, zu erkennen und dagegen anzugehen.

Publikationen deutscher Intellektueller, wie etwa „Djihad und Judenhass“ von Matthias Küntzel oder „Halbmond und Hakenkreuz“ von Klaus-Michael Mallmann und Martin Cüppers, haben den Einfluss des radikalen Antisemitismus in Deutschland und Europa auf die Entstehung eines radikalen Islam im Nahen Osten in den 30er- und 40er-Jahren nachgezeichnet. Auch meine eigenen Forschungen zur Verbreitung der Nazipropaganda im Nahen Osten zeigen, dass eine rein eurozentristische Aufarbeitung der Nazivergangenheit die Zusammenhänge zwischen dem Antisemitismus der Nationalsozialisten und dem Antisemitismus der Radikal-Islamisten verkennt.

Bei der Aufarbeitung der nationalsozialistischen Vergangenheit ging es nie allein darum, wie dieses Erinnern aussehen soll, sondern stets auch um seine politischen Implikationen für die Gegenwart. Die Wiedergutmachung, die Kriegsverbrecherprozesse, aber auch die Außenpolitik gegenüber den Ländern, die von Nazideutschland besetzt worden waren, sowie die Aufnahme besonderer Beziehungen zu Israel waren politische Folgerungen aus dieser Erinnerung.

Als im Frühjahr 2006 der iranische Präsident Mahmud Ahmadinedschad drohte, Israel von der Landkarte zu tilgen, und gleichzeitig sein Programm fortsetzte, das auf die Herstellung von Atomwaffen zielte, erwuchs aus dem Anspruch der Vergangenheitsbewältigung für das politische Establishment Deutschlands eine sehr spezifische außenpolitische Frage: Was würde es tun, um den Iran daran zu hindern, sich Atomwaffen zu beschaffen, mit denen Ahmadinedschad seine Drohung in die Tat umsetzen könnte, einen zweiten Holocaust zu begehen?

Zweifellos hat Bundeskanzlerin Angela Merkel seine Drohung in aller Deutlichkeit verurteilt. Dennoch haben die deutschen Medien, die doch sonst viel für die Erinnerung an den Holocaust tun, einen investigativen Journalismus über den Anteil der deutschen Industrie an der Entwicklung der iranischen Nuklearprojekte eher vermissen lassen. Wo, fragt man sich, sind die Recherchen von liberalen und linken Journalisten, die sonst immer kritische Fragen über die Großunternehmen stellen? Warum steht in den traditionellen Organen des deutschen Antifaschismus so wenig über die Möglichkeit, dass deutsche Firmen – wieder einmal – aus Profitinteresse einer Regierung zuarbeiten, deren Chef öffentlich verkündet hat, er wolle Israel von der Landkarte radieren? Offenbar hat die Erinnerung an den Holocaust in Europa heute kaum einen Einfluss auf die Iranpolitik.

Gelegentlich hört man auf beiden Seiten des Atlantiks beschwichtigende Stimmen: Ahmadinedschad stünde nicht im wirklichen Machtzentrum Teherans, oder er stoße solche Drohungen nur aus, um seine Anhänger im eigenen Land gegen innenpolitische Widersacher zu mobilisieren, oder er sei sicherlich nicht so verrückt, Atomwaffen – falls er tatsächlich welche besäße – gegen einen Staat wie Israel einzusetzen, das über ein eigenes atomares Abschreckungsarsenal verfügt. Argumente wie diese habe ich von Politologen in den USA gehört, von denen viele dazu neigen, die Wirkung von ideologischem Fanatismus auf die internationalen Beziehungen herunterzuspielen. Solche Verharmlosungen klingen aber besonders sonderbar, wenn sie in diesem Land laut werden. Das intellektuelle Leben in Deutschland ist ja sonst nicht eben bekannt für seinen heiteren Optimismus. Sowohl das Wetter als auch die moderne deutsche Geschichte tragen dazu bei, dass ein erdenschwerer Pessimismus als eine Art intellektuelles Gütesiegel gelten kann.

Es war der große deutsche Historiker Karl Dietrich Bracher, der uns wiederholt davor warnte, den ideologischen Fanatismus in der Politik zu unterschätzen. Nach Hitler, aber auch nach Pol Pot und dem Völkermord in Ruanda wissen wir, dass jene, die mit Völkermord drohen, nicht immer leere Worte machen. Warum glaubt man in einem Land, das durch die Taten eines Fanatikers an der Macht zerstört wurde, dass die deutsche Erfahrung einmalig war? Dass ein Land außerhalb Europas nicht in der Lage sei, einen Fanatiker dieser Art hervorzubringen? Dass Ahmadinedschad nicht meint, was er sagt? Ein solcher Optimismus zeugt von einem Mangel an vergleichender historischer Vorstellungskraft.

Das ist ein Ausbruch an Provinzialität, der den kosmopolitischen Traditionen dieses Landes widerspricht; mit ihm entfernt man sich auch von der Aufarbeitung der nationalsozialistischen Vergangenheit, die einen der wichtigsten Beiträge zur Konsolidierung der Demokratie und der Menschenrechte Nachkriegsdeutschlands darstellte.

Aus dem Englischen von Ruth Keen

quelle: welt.de 

Das freut den linksliberalen Mob

Das freut den linksliberalen Mob, nein es freut ihn nicht nur, es geilt ihn geradezu auf, er labt und nährt sich am neuesten US Geheimdienstbericht. Eine Phalanx von linksliberalen Schreibtischtätern stürzt sich in den heiligen Krieg gegen Israel und die Vereinigten Staaten. Ob in Standard Kommentarspalten oder in letztklassigen powi blogs, die Mullah Freunde jubeln. Und sie glauben sich im Kampf gegen die amerikanische Weltverschwörung zu befinden. Alex meint gar einziger Rufer gegen die proamerikanische Medienlandschaft zu sein ("Leider entspricht dies auch dem Mainstream in der Medienlandschaft"), denn nur er weiß "Der Iran und seine Führer werden weit überschätzt. Auch sind diese nicht so barbarisch wie weithin angenommen."

Was den Cyberdjihadisten nicht auffällt ist ihre Konformität mit dem Stammtisch-Mob. Ihre Ablehnung alles vermeintlich Amerikanischem, ihr Hass auf Israel, ihre Verachtung der Oper des iranischen Regimes, das alles entspricht dem österreichischen und europäischen Mainstream. Teil einer Bewegung sein, es endlich den Amerikanern heimzahlen, denen man die Befreiung vom Nazismus immer noch nicht verziehen hat, aber gleichzeitig die "gute Sache", den Weltfrieden, und die Public Opinion auf seiner Seite zu haben, das muss ein wahrlich erhebendes Gefühl sein, für Verbalstripper aus dem hintersten steirischen Kaff à la Tom Schaffer.

Geradezu erbärmlich ist es allerdings, wie sie sich alle auf das Papier eben jener Geheimdienste verorten, denen sie eben noch vorgeworfen haben, im Falle des Iraks gelogen zu haben, unfähig zu sein uvm. Siegt Dummheit?

Abbas: Fatah und Hamas gemeinsam gegen Israel

Abbas: Fatah und Hamas gemeinsam gegen Israel
Kaum hat Palästinenserpräsident Mahmud Abbas auf der Nahostkonferenz in Annapolis bekundet, dass sein Palästinenserstaat im Frieden an der Seite Israels leben will, erklärte er nun, dass seine Fatah-Palästinenser an der Seite der radikalen Hamas-Palästinenser kämpfen werden, um einen Angriff Israels gegen Hamas-Terroristen im Gazastreifen abzuwehren. So erklärte Abbas: „Wir werden zusammen mit Hamas gegen Israel kämpfen“.
 Quelle

antiimps im gleichschritt

Exklusives Bildmaterial vom Bloggertreffen der Blogsport Antiimps. Tolle Formation die sie da eingeübt haben:

http://www.memritv.org/clip/en/1587.htm

konkurrenzfaschismen

Diese idiotischen islamistischen Drohvideos, die Forderung der, in austrofaschistischer Tradition stehenden, Konservativen nach Totalüberwachung, sowie die Hetze der deutschnationalen Rechten gegen MigrantInnen, unter Mißbrauch einer an und für sich gerechtfertigten und notwendigen Kritik am Islam, das alles sind nur unterschiedliche Seiten von ein und der selben Medaille. Diese ganze Scheiße bedingt sich gegenseitig und letztendlich fällt ihr die Offene Gesellschaft zum Opfer.

veranstaltungen

Freitag 23. November 2007, 19 Uhr
Zur Aktualität des Nazismus
Vortrag und Diskussion Graf Hugo,
Feldkirch Luis Liendo Espinoza

Samstag 24. November 2007, 15 Uhr
Antisemitismus. Nationalsozialismus Seminar
(bitte unter antifa-on@hotmail.com anmelden)
Graf Hugo, Feldkirch
Luis Liendo Espinoza

Montag 26. November 2007, 19 Uhr
Zur Aktualität des Nazismus
Vortrag und Diskussion Universität, Innsbruck
Luis Liendo Espinoza

Quelle: antifa-on.org

Türkischer Überfall auf kurdisches Lokal

Wenn in Innsbruck im "heiligen Land Tirol" 3.500 Personen auf die Straße gehen, dann ist entweder irgendein Katholen Festtag oder türkische Immigranten demonstrieren "gegen den Terror". Mit dem Terror war natürlich die kurdische PKK gemeint. Diese meinte man in Innsbrucker MitbürgerInnen mit kurdischem Background verorten zu können. Im Anschluß an die Demo kam es zu einem Überfall auf ein kurdisches Lokal:

Die Schlägereien brachen dann später in der Andreas Hofer Straße beim "Kurdischen Volkshaus" aus. Dutzende Männer waren dort aufmarschiert. Sie hatten es auf die Menschen im Lokal abgesehen, schildert Einsatzleiter Reinhard Moser von der Innsbrucker Polizei.

An die 100 Personen waren dann an der Auseinandersetzung beteiligt, die Angreifer waren dabei in der Überzahl. Bretter und Eisenstangen waren als Waffen im Spiel. Die Polizei musste mit dutzenden Einsatzkräften - teilweise mit Helmen, Schutzschilden und Schlagstöcken ausgerüstet - dazwischengehen, um Schlimmeres zu verhindern. Rund um das Vereinslokal wurden die Straßen komplett gesperrt, die Streitparteien getrennt.

Quelle: http://tirol.orf.at/stories/231973/

Der Angriff war derart massiv, dass die ganze Straße gesperrt werden musste. Aus Angst vor Beschädigungen wurden die Straßenbahnen vorübergehend eingezogen.

Einen Videobericht gibt's hier: http://your.orf.at/bheute/player.php?id=tir&day=2007-10-29&offset=00:05:18 

lesen..

Kritik der antifa:on am Aufruf zur antifaschistischen Demonstration anlässlich des 9. Novembers in Innsbruck: lesen.

10 years later: Franz Fuchs entpolitisiert II

..und die muntere Entlastung des neonazistischen Mörders Franz Fuchs geht weiter:

Zwar richteten sich Fuchs' Brief- und Rohrbombenattentate gegen Roma und Sinti und gegen "ausländerfreundliche" Personen. Primar Haller sieht in ihm dennoch nicht den typischen Terroristen: Fuchs habe keine wirkliche Ideologie gehabt. Seine Motive seien nicht politisch, sondern persönlich und krankhaft gewesen.

Das sind die Aussagen eines Mannes der als großer Star der österreichischen Psychiatrie gilt. Reinhard Haller attestiert dem rassistischen Mörder Fuchs nicht nur "keine wirkliche Ideologie gehabt" zu haben, sondern auch noch ein Genie gewesen zu sein:

Dieser sei ein Genie gewesen, dessen Genialität nur leider in die falsche Richtung gegangen sei, nämlich in die kriminelle.

Kein Wunder, dass das rechte Stammpublikum von orf.at ob solcher Berichte jubiliert. User waldirei meint:

Leider kein ideologisch rechter Terror, und leider nur ein Einzeltäter...

Das wollten damals so manche gar nicht schlucken und wollten viel lieber eine ideologische rechte Terrorarmee sehen.
Das hätte diesen nämlich besser in den Kram gepasst.

Und andere verorten gar eine große Verschwörung der "linken Reichshälfte". Etwa user Jossfritz:

Wer aber waren die am anderen Ende des Drahtes?

Man darf das alles ja nicht so eindimensional sehen.
Die Zeiten waren schlecht für die Linke, Haider schnalzte nach oben, dass jedem Sozi nur schlecht werden konnte, dann die "Hilfstruppen" zur rechten Zeit aus dem Ernst-Kirchweger-Haus (die FPÖ ging nur knapp an einem Verbot vorbei), die allerdings wie Fuchs endeten - alles sehr merkwürdige "lockere Verbindungen".
Dass sich die jeweiligen Hintermänner solcher Leute bedienen (siehe US-Botschaft) ist ja nichts Neues.

Alle Zitate: vorarlberg.ORF.at "Haller: Fuchs war kein typischer Terrorist"

  

HC Strache und die starken Männer

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Heinz Christian Straches Rolle als Chef der FPÖ ist wohl bekannt. Zwischen seinen diversen brauen Rülpsern und ORF Sommergespräch-Auftritten ist der gute Mann aber derzeit hauptsächlich damit beschäftigt seine Haut zu retten. Anfang diesen Jahres gelangten Fotos an die Öffentlichkeit die Strache Anfang der 90er bei Wehrsport-ähnlichen Übungen zeigten. Die Vermutung liegt nahe, dass es sich dabei um eine Gruppe im Umfeld des österreichischen Neonazis und verurteilten Holocaust-Leugners Gerd Honsik handelte. Auch familiär hatte Strache beste Kontakte zur rechtsextremen Neonazi-Szene. Ende 80er, Anfang 90er war er mit der Tochter des NDP (Nationaldemokratische Partei, Aufgelöst 1988 wegen nationalsozialistischer Wiederbetätigung) Gründers Norbert Burger liiert.

HC weist den Vorwurf Kontakt zu Rechtsextremisten gehabt zu haben weit von sich. Er sei niemals Mitglied in einer einschlägigen Vereinigung gewesen und seine Waldspielchen seien reine Lagerfeuerromantik und Gotchaspiele gewesen.

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Doch die Vergangenheit scheint Strache mittlerweile eingeholt zu haben. Die Tageszeitung Österreich kramte ein Bild hervor, dass HC Bei einer Veranstaltung der neonazistischen Wiking-Jugend zeigt. Strache klagte und verlor trotz toller Verteidigungslinie:

Der FPÖ-Chef gab nach der Verhandlung zu, Kontakt zur "Wiking Jugend" gehabt zu haben. Er sei allerdings mit keiner verbotenen Organisation in Berührung gekommen. Er habe auch keine strafbaren Handlungen gesetzt, so Strache.[...]

Strache erklärte heute, zu Silvester 1989 an der deutsch-deutschen Grenze an einer Aktion teilgenommen zu haben, bei der auch Mitglieder der Organisation anwesend gewesen seien. Ziel der Versammlung sei es gewesen, DDR-Bürgern "Care-Pakete" über die Grenze zu reichen. Danach will Strache mit der "Wiking Jugend" nichts weiter zu tun gehabt haben. Er wisse auch nicht, was mit der Bewegung passiert und wieso es zur Auflösung gekommen sei.

Quelle: DerStandard.at

HC Strache als Krisenhelfer in der Not. Natürlich.

Aber es kam noch schlimmer für HC. Während seine Kameraden auf den im Frühjahr aufgetauchten Bildern immer nur verpixelt und unidentifizierbar publiziert wurden, wurden vor Gericht nun die Teilnehmer identifiziert.

Die Jüdische schreibt dazu:

Laut den Aussagen der Zeugen befinden sich auf den Fotos - exakt wie von "ÖSTERREICH" berichtet - die prominenten heimischen Neonazis Andreas Thierry, Jürgen Hatzenbichler, Marcus Ullmann und zahlreiche weitere Vertreter des rechtsextremen Lagers.

Vor allem Andreas Thierry, der enge Kontakte zu Gert Honsik unterhielt, gilt neben Gottfried Küssel als Schlüsselfigur der rechtsextremen Szene und der "Nationalen Front".

 Nicht nür für die Tageszeitung Österreich dürfte mittlerweile feststehen:

Strache eindeutig Teil der rechtsextremen Szene Österreichs

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Taken on Aug 23, 2007 2:33:48 PM
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, Strache im Kreise der Wiking Jugend


hc back to the roots

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H.C. Strache (Bundesparteiobmann der FPÖ) verteidigt die alten Gesinnungsgenossen:

„Nicht jeder Kriegsteilnehmer hat ein Verbrechen begangen. Und es war auch nicht jedes Mitglied der Waffen-SS ein Verbrecher.“

und schreckt auch vor folgender Geschmacklosigkeit nicht zurück:

„Also bitte, lesen Sie sich doch israelische Militärbücher durch, dort wird heute die Waffen-SS als eine der Eliteeinheiten erwähnt, eine Einheit, die vorbildhaft für die israelische Militärausbildung sein soll.“

Die gesamte Story gibt's bei Instant Coffee (cc).

Passend zum Thema der folgende Buchtipp:

Der Schoß ist fruchtbar noch... 
NSDAP (1920 - 1933) - FPÖ (1986 - 1998). Kontinuitäten, Parallelen, Ähnlichkeiten

Herausgegeben von der Grünalternativen Jugend Wien, geschrieben von Christian Gratzer. Schon einige Zeit her, dassich es gelesen habe, hab's aber durchaus positiv in Erinnerung. Gibt's u.a. im Anarchia Versand um 3€ (zzgl. Versand).

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Taken on Aug 10, 2007 5:10:23 PM
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, Der junge HC Strache bei Wehrsportübungen


Welcome to Austria

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Eines der Innsbrucker Touristsights schlechthin ist das Schloss Ambras. Dort wird den BesucherInnen schöne Habsburger-Alpenstaat Idylle vorgegaukelt. Wer das wahre Österreich und Tirol sehen will der braucht nur vom Schloß gut hundert Meter weiter zu laufen: Zum Tummelplatz.

Landesgedächtnisstelle nennt sich dieser Platz. Und die Tafel davor verkündet gar, diese Gräber und Gedenkstätten seien dazu da "uns an die Sinnlosigkeit der grausamen Kriege zu mahnen".

Doch weit gefehlt, von Mahnmal keine Spur. Stattdessen Wehrmachtsheldenromantik, Tiroler Märtyrertum und Kriegsverherrlichung. Schon am Eingang dieses Deutschtumthemenparks begrüßt uns die erste Kapelle:

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Typische "Kunst" der 30er und 40er "verziert" das Gebäude.

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Hier bewahren die Ritter der Kokosnuss also ihre heilige Handgranate auf.

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Dieses "Gedenkkreis" wurde erst vor kurzem von einer Gruppe Südtirol Terroristen unter beisein von diverser rechter Prominenz eingeweiht.

 

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"In treuem Gedenken allen gewidmet, die seit der Zereißung des Landes Tirol für die Heimat Südtirol ihr Leben opferten, eingekerkert, gefoltert oder aus der Heimat verwiesen wurden."

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Mehr Fotos inkl. Bildbeschreibungen gibt's hier.

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Taken on Jun 28, 2007 4:58:49 AM
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, "Der Radfahrerverband für Tirol und Vorarlberg sei...


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Taken on Jun 28, 2007 4:58:30 AM
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, Burschi Denkmal


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Taken on Jun 28, 2007 4:56:53 AM
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, "Grab des unbekannten Soldaten" das Wundergrab hah...


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Taken on Jun 28, 2007 4:56:09 AM
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, 2 K.K. Zugsführer


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Taken on Jun 28, 2007 4:55:58 AM
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, Noch mehr Nazi-Opas


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Taken on Jun 28, 2007 4:54:39 AM
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, "Den kameraden der Gebirgstruppe 1939 -1945"


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Taken on Jun 28, 2007 4:54:26 AM
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, Tiroler Kaiserjäger Stele


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Taken on Jun 28, 2007 4:54:16 AM
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, Wehrmachtsfeldwebel


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Taken on Jun 28, 2007 4:54:10 AM
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, Eisernes Kreuz


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Taken on Jun 28, 2007 4:53:53 AM
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, Wehrmachtspöbel verreckt '45


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Taken on Jun 28, 2007 4:53:38 AM
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, "Kärntner Freiheitskampf 1918-1920"


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Taken on Jun 28, 2007 4:53:27 AM
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, Stele für "die gefallenen Helden des Kärnter Abweh...


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, "Solang Tiroler Berge stehen wird unser Geist durc...


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Taken on Jun 28, 2007 4:52:42 AM
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, Und nochmal die mit neuen Fresken verzierte Kapell...


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, "Hier ruhen 928 Soldaten der Kriegsjahre 1797, 179...


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, Vom antifaschistischen Stadtverschönerungsverein k...


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, Und nochmal der Scheiß


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, "In treuem Gedenken allen gewidmet, die seit der Z...


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Taken on Jun 28, 2007 4:50:14 AM
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, Das "Märtyrerkreuz" des "geteilten Land Tirols"...


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Taken on Jun 28, 2007 4:49:31 AM
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, Die heilige Handgranate


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, Hässliche Volkskunst, durch Sprayer verziert


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