Als Redner bei der Neueröffnung des Jüdischen Museums Hohenems war Henryk M. Broder angekündigt. Das war auch der Hauptgrund warum ich heute früh schon um 10.30 (!) aufgestanden bin und nach Hohenems gefahren bin. Leider aber ist Broder erkrankt und musste diesen und einige andere Termine absagen. An dieser Stelle Gute Besserung an ihn.
Damit war der Festakt natürlich gelaufen. Zwei furchtbar schlechte Politikerreden (Lauter New Speak à la "Wir haben die Synagoge nur in ein Feuerwehrhaus umgebaut um das Gebäude zu erhalten") und die Aufzählung der endlosen Liste von Donatoren und Förderern ließ ich noch über mich ergehen, bevor ich mich Richtung Buffet aufgemacht habe.
Das Museum selbst ist auch nach der Renovierung noch sehr sehenswert, obwohl's mir zuvor etwas besser gefallen hat. Der Charme des Wohnhauses (Das Museum ist in der Villa Heimann-Rosenthal untergebracht) ist leider etwas verloren gegangen. Dafür gibt's viel interaktives Zeugs und Sachen die sich an Kids richten - denen wird's wohl besser gefallen.
Also wer in der Nähe ist sollte mal vorbeischauen und sich von meinem Schwesterherz oder Phive einen Kaffee im netten Museumscafé machen lassen ;-)



