
Eines der Innsbrucker Touristsights schlechthin ist das Schloss Ambras. Dort wird den BesucherInnen schöne Habsburger-Alpenstaat Idylle vorgegaukelt. Wer das wahre Österreich und Tirol sehen will der braucht nur vom Schloß gut hundert Meter weiter zu laufen: Zum Tummelplatz.
Landesgedächtnisstelle nennt sich dieser Platz. Und die Tafel davor verkündet gar, diese Gräber und Gedenkstätten seien dazu da "uns an die Sinnlosigkeit der grausamen Kriege zu mahnen".
Doch weit gefehlt, von Mahnmal keine Spur. Stattdessen Wehrmachtsheldenromantik, Tiroler Märtyrertum und Kriegsverherrlichung. Schon am Eingang dieses Deutschtumthemenparks begrüßt uns die erste Kapelle:

Typische "Kunst" der 30er und 40er "verziert" das Gebäude.


Hier bewahren die Ritter der Kokosnuss also ihre heilige Handgranate auf.

Dieses "Gedenkkreis" wurde erst vor kurzem von einer Gruppe Südtirol Terroristen unter beisein von diverser rechter Prominenz eingeweiht.

"In treuem Gedenken allen gewidmet, die seit der Zereißung des Landes Tirol für die Heimat Südtirol ihr Leben opferten, eingekerkert, gefoltert oder aus der Heimat verwiesen wurden."



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